Dom, Altstadt, romanische Kirchen, Rhein und Veedel – mit fertigen Routen für einen Tag und ein Wochenende, Eintrittspreisen, Spartipps und den besten Fotospots.
Das Wahrzeichen Kölns. Seit dem 1. Juli 2026 kostet die Besichtigung des Innenraums 12 Euro (ermäßigt 6 Euro, Kinder bis einschließlich 13 Jahre frei). Wer beten, eine Kerze anzünden oder einen Gottesdienst besuchen will, kommt weiterhin kostenlos über das Nordquerhaus (Bahnhofsseite) hinein. Turmbesteigung (533 Stufen) und Domschatzkammer kosten extra.
Dauer
Dauer1–2 Std.
Eintritt
EintrittInnenraum 12 € (erm. 6 €), Turm oder Schatzkammer je 8 € (erm. 4 €), Kombi Turm + Schatzkammer 12 € (erm. 6 €); Kinder bis einschl. 13 Jahre frei
Besichtigung
Besichtigungin der Regel täglich 10–17:45 Uhr, sonn- und feiertags 13:30–16:30 Uhr (nicht während Gottesdiensten)
Turm
TurmMärz–Okt. 9–18 Uhr, Nov.–Feb. 9–16 Uhr
Beten und Gottesdienst frei über das Nordquerhaus (Bahnhofsseite)
Mit rund 1.500 Zugfahrten am Tag die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands, über 400 Meter lang, erbaut 1907–1911. Am Fußweg hängen zigtausende Liebesschlösser. Von Deutz aus hast du den klassischen Blick auf Brücke, Dom und Altstadt, besonders abends, wenn alles beleuchtet ist.
Direkt am Rhein beim Dom: bunte, schmale Giebelhäuser, Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gassen und Plätze. Der Alter Markt mit dem Jan-von-Werth-Denkmal gilt als traditionsreichster Platz Kölns (fast 5.500 Quadratmeter), der Heumarkt mit dem Reiterstandbild Friedrich Wilhelms III. ist der zweitgrößte. Am Rathausplatz wurden römische und mittelalterlich-jüdische Spuren freigelegt.
Der ehemalige Hafen südlich der Altstadt ist heute eine Promeniermeile mit den drei über 60 Meter hohen Kranhäusern (gebaut bis 2010), dem bis 2006 umgebauten Speicher „Siebengebirge“, dem mittelalterlichen Bayenturm, denkmalgeschützten Hafenkränen, Schokoladenmuseum, Sport- und Olympia-Museum, Cafés und Skaterpark.
Eines der bedeutendsten Kunstmuseen Europas, direkt am Dom: die größte Pop-Art-Sammlung außerhalb der USA, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Russische Avantgarde, Fotografie und Gegenwartskunst. Grundstock sind die Schenkungen von Josef Haubrich (1946) und Irene und Peter Ludwig (1976). Am KölnTag (erster Donnerstag im Monat) haben Kölnerinnen und Kölner freien Eintritt.
Foto: Photo: Arminia, cropped by Elya, · CC BY-SA 3.0
Schokoladenmuseum
Museum
Altstadt-SüdAm Schokoladenmuseum 1A, 50678 Köln
Das Museum am Rheinauhafen erzählt den Weg des Kakaos vom großen Kakaobaummodell durch ein 10 Meter hohes Tropenhaus bis zur fertigen Schokolade, mit Verkostungen und Führungen. Mit 716.000 Besuchern im Jahr 2025 das meistbesuchte Museum Kölns. Am Wochenende früh kommen.
Gilt als ältestes Rathaus Deutschlands: Der älteste erhaltene Teil stammt von 1330, der 61 Meter hohe Ratsturm von 1407–1414, die Renaissancelaube von 1569–1573. Der Turm trägt 124 Skulpturen, das Glockenspiel spielt täglich um 9, 12, 15 und 18 Uhr. Im Turmkeller kann man heiraten.
Foto: Hans Peter Schaefer Url: http://www.reserv-a-rt.de, saturati · CC BY-SA 3.0
Groß St. Martin
Kirche
Altstadt-NordAn Groß St. Martin 9, 50667 Köln
Der Vierungsturm über dem Dreikonchenchor prägt seit Jahrhunderten das Rheinpanorama – länger als der erst 1880 vollendete Dom. Der heutige Bau entstand ab etwa 1150 an der Stelle eines um 960 gegründeten Stifts, das bald Benediktinerkloster wurde. In der Unterkirche sind römische Ausgrabungen zu sehen. Eine der zwölf großen romanischen Kirchen.
Dauer
Dauer30 Min.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenDi–Do 13–17:25, Fr/Sa 10–12:30 und 13–17:25, So 13–18 Uhr (nicht während Gebetszeiten)
Eines der ungewöhnlichsten Bauwerke nördlich der Alpen: Im frühen 13. Jahrhundert wurde der spätantike Ovalbau zum zehneckigen Kuppelbau, dem Dekagon, ausgebaut – 34 Meter hoch und lange der größte Kuppelbau Nordeuropas. Sehenswert sind die Taufkapelle mit Wandmalereien aus der Zeit um 1242–1245, der Mosaikboden des 11. Jahrhunderts in der Krypta und der moderne Fensterzyklus aus der Wiederaufbauzeit.
Dauer
Dauer30 Min.
Öffnungszeiten
Öffnungszeitentäglich 10–18 Uhr (nicht während Gottesdiensten)
Am Westende des Neumarkts: Erzbischof Pilgrim ließ vor rund 1.000 Jahren die erste große Stiftskirche bauen, vor rund 800 Jahren wurde sie mit der markanten Dreikonchenanlage zu einem Blickfang des romanischen Köln ausgebaut. Idealer Zwischenstopp beim Einkaufen.
Dauer
Dauer20 Min.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenMo–Sa 10–19, So 10–17 Uhr (nicht während Gottesdiensten)
Kirche der Stadtpatronin: Die Legende von Ursula und ihren 11.000 Gefährtinnen ist europaweit bekannt, vor 1164 war St. Ursula erste Anlaufstelle der Pilger in Köln. Die Goldene Kammer ist ein einzigartiger Raum der Reliquienverehrung, ihre Wände sind über und über mit Gebeinen besetzt. Wegen Restaurierung ist die Goldene Kammer vom 7. September 2026 bis 18. Februar 2027 geschlossen.
Dauer
Dauer30 Min.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenBasilika Mo, Do, Fr 10–12 Uhr (nicht während Gottesdiensten)
Geweiht 1247 – ein Jahr vor der Grundsteinlegung des gotischen Doms – und schon hell und weiträumig wie eine Vorahnung der Gotik. Die Chorfenster von etwa 1220–1230 sind die ältesten Glasmalereien Kölns am ursprünglichen Ort. Unter dem Chor liegt der Kunibertspütz: Der Legende nach holt der Storch hier die Kölner Kinder heraus. Dazu eine spätgotische Verkündigungsgruppe.
Die Kirche des Severinsviertels steht über einem riesigen römischen Gräberfeld, das ab dem 1. Jahrhundert genutzt wurde; Ausgrabungen fanden unter der Kirche einen kleinen frühen Saalbau, Ausgangspunkt aller späteren Bauten. Rundherum die Severinstraße mit Kneipen und das Vringsveedel.
Langhaus und östliche Querräume entstanden zwischen 964/66 und 980 und gehören zu den ältesten Teilen der Kirche, um 1000 kam das Westwerk hinzu. Im 17. Jahrhundert wurde der Lettner in den Westen versetzt. Die Flachdecke des Mittelschiffs bemalte Dieter Hartmann 1993 mit der Wurzel Jesse.
Über 950 Jahre am Waidmarkt: Erzbischof Anno II. weihte die Kirche 1067, im 12. Jahrhundert kamen der mächtige Westturm und die Einwölbung des Langhauses hinzu. Über dem Nordportal zeigt ein Mosaik den heiligen Georg mit dem Drachen und Erzbischof Anno. Unter der Kirche wurden römische Wohnhäuser nachgewiesen.
Die Kirche steht auf den Resten des römischen Kapitolstempels aus dem 1. Jahrhundert. Den romanischen Neubau stiftete im 11. Jahrhundert Äbtissin Ida mit ihrem Bruder, Erzbischof Hermann II. Prunkstück ist die fünf Meter hohe Holztür aus der Mitte des 11. Jahrhunderts mit 26 Szenen aus dem Leben Christi; dazu der Kleeblattchor und ein Renaissance-Lettner von 1525.
Dauer
Dauer30 Min.
Öffnungszeiten
Öffnungszeitentäglich 9–18 Uhr (nicht während Gottesdiensten)
Die kleinste der großen romanischen Kirchen und die einzige, die immer Pfarrkirche war – mitten im einstigen Armenquartier der Schiffer und Lastträger am Rheinhafen. Weil sie am tiefsten Punkt der Stadt liegt, steht hier bei Hochwasser zuerst das Wasser. In Architektur und Ausstattung hielt sie trotzdem mit den reichen Stiften mit.
Dauer
Dauer20 Min.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenMo–Do 9–18, Fr/Sa 9:30–18, So 9–18 Uhr
Wenige Schritte vom Dom: In der Krypta liegt die letzte Ruhestätte des Albertus Magnus (gest. 1280). Zu sehen sind Wandmalereien des 14. Jahrhunderts in den Kapellen und der spätgotische Machabäerschrein. Seit 2005 gestaltet Markus Lüpertz neue Glasfenster für Querhäuser und Kapellen.
Dauer
Dauer20 Min.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenMo–Fr 7:30–18:30, Sa 8:30–18, So 8:30–19 Uhr
Die dreischiffige Basilika geht weitgehend auf das 12. Jahrhundert zurück und ist heute vor allem Museum: Das Museum Schnütgen zeigt hier mittelalterliche Kunst, darunter das Original des Cäcilientympanons. Theodor Heuss nannte es „das schönste deutsche Museum“. Mit der Nachbarkirche St. Peter bildet St. Cäcilien Kölns einzige erhaltene Doppelkirchenanlage.
Dauer
Dauer1–1,5 Std.
Eintritt
Eintrittkostenpflichtig
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenDi–So 10–18, Do bis 20 Uhr, Mo geschlossen
Aussichtsplattform im 29. Stock auf rund 103 Metern Höhe, etwa 200 Meter vom Bahnhof Köln Messe/Deutz. Rundum verglast, in den Fenstern sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschriftet – und anders als vom Domturm ist der Dom selbst im Bild. Bei Sturm und Gewitter bleibt die Plattform zu.
Seit 1957 schweben die Gondeln vom Zoo über den Rhein zum Rheinpark und zurück, auf 935 Metern Strecke und rund 50 Metern Höhe. Saisonende 2026 ist der 8. November (täglich 10–18 Uhr); danach fährt die Bahn an den Adventswochenenden 28./29. November, 5./6., 12./13. und 19./20. Dezember 2026. Hunde fahren kostenlos.
Dauer
Dauer15 Min. je Richtung
Eintritt
Eintritteinfach 5,50 € (Kinder 4–12: 3,30 €), hin und zurück 9,50 € (4,80 €); mit KölnCard 5 € / 8,50 €
Betrieb
Betriebbis 8.11.2026 täglich 10–18 Uhr, dann Adventswochenenden
Auf 48 Hektar Kriegsschutt entstand 1957 der Rheinpark am rechten Ufer, Schauplatz der Bundesgartenschauen 1957 und 1971 und 2007 zum „Schönsten Park Deutschlands“ gekürt. Wiesen mit Domblick, Spielhügel, Skulpturen, ein Café im 50er-Stil, Skatepark unter der Zoobrücke und nebenan der Tanzbrunnen.
Die Flora wurde 1864 eröffnet, der Glaspalast ist seit 2014 saniert wieder Festhaus. Im angrenzenden Botanischen Garten wachsen auf etwa 5,5 Hektar rund 12.000 Pflanzenarten, dazu Alpinum, Iris- und Liliengarten sowie Tropen-, Subtropen- und Wüstenhaus. Der Eintritt ist kostenlos; direkt neben dem Zoo.
Der drittälteste Zoo Deutschlands, eröffnet am 22. Juli 1860, mit mehr als 10.000 Tieren. Highlights: der zwei Hektar große Elefantenpark für Asiatische Elefanten, das Hippodom mit Flusspferden und Krokodilen, das Regenwaldhaus mit Freiflughalle sowie Aquarium mit Terrarium und Insektarium. Flora und Seilbahn liegen direkt daneben.
Eine von vier erhaltenen der einst zwölf Torburgen in der acht Kilometer langen mittelalterlichen Stadtmauer; erstmals 1264 als „nova porta“ erwähnt. Durch dieses Tor an der Straße nach Aachen zogen im Mittelalter die in Aachen gekrönten Könige in die Stadt und zum Dom. Bis 2016 war hier der Sitz der EhrenGarde.
Das nördliche Stadttor, erbaut zwischen 1228 und 1248, eine von vier erhaltenen Torburgen. In einer der Nischen hängen die Reste des Rettungsboots vom Kreuzer „Cöln“, der 1914 bei Helgoland sank. Die Figur des „Kölsche Boor“ erinnert an die Schlacht von Worringen 1288. Dahinter beginnt das Eigelsteinviertel.
Das südliche Stadttor am Chlodwigplatz, errichtet in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ist eine von vier erhaltenen Torburgen und Wahrzeichen des Severinsviertels. Heute startet hier der Rosenmontagszug mit der Fahrt durch das Tor, eine Karnevalsgesellschaft nutzt die Torburg als Vereinsheim.
Die Ulrepforte am Sachsenring ist eine der vier erhaltenen Torburgen der einst acht Kilometer langen mittelalterlichen Stadtmauer mit zwölf Toren; daneben ist ein Stück der Mauer erhalten.
Von den 19 Türmen der römischen Stadtmauer ist nur der nordwestliche Eckturm erhalten – auch, weil ihn ein benachbartes Kloster lange als Abort nutzte. Das Zierwerk aus weißem Kalkstein und grauem Trachyt im roten Sandstein zeigt, dass die Mauer auch repräsentieren sollte. Die Zinnenkrone ist nicht original.
Praetorium & MiQua (Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier)
Historisch
Altstadt-NordRathausplatz, 50667 Köln
Unter dem Rathausplatz liegen das Praetorium, der Palast des römischen Statthalters (seit 2021 Teil des UNESCO-Welterbes Niedergermanischer Limes), das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Mikwe sowie das Goldschmiedeviertel. Darüber baut der LVR das MiQua – Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier; die Eröffnung ist für 2029 geplant.
Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, Museum des Jahres 2013, zeigt Werke von der Spätantike bis zur Gegenwart – bewusst ohne Titel und Objektschilder und ohne Chronologie. Ein Museum der Nachdenklichkeit, in dem Architektur, Ort und Sammlung zusammenwirken.
Foto: Hans Peter Schaefer - http://www.reserv-a-rt.de · CC BY-SA 3.0
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Museum
Altstadt-NordObenmarspforten 40, 50667 Köln
Das Museum im Bau von Oswald Mathias Ungers ist wegen einer Generalinstandsetzung bis Ende 2028 komplett geschlossen; die Werke werden in dieser Zeit auch nicht anderswo gezeigt. Ende 2028 soll es zusammen mit dem Erweiterungsbau von Christ & Gantenbein als ein gemeinsames Haus wiedereröffnen.
Das 4711 Dufthaus in der Glockengasse erzählt die Geschichte des Kölnisch Wassers und zieht jährlich über 100.000 Besucher an. Besonderes Highlight ist der Duftbrunnen; dazu gibt es Beratung und Duftseminare.
Hier schuf Johann Maria Farina 1709 das originale Eau de Cologne; die Familie Farina stellt es bis heute nach geheimem Rezept her und gilt als älteste Parfümeurfamilie der Welt. Das Duftmuseum ist mit Führung zu besichtigen (etwa 45 Minuten, mehrere Sprachen), am Wochenende und donnerstags nachmittags auch als historische Führung mit Schauspieler.
Das 1974 über dem Fundort des Dionysosmosaiks errichtete Museum am Roncalliplatz ist wegen Sanierung geschlossen. Das Interim im Belgischen Haus an der Cäcilienstraße zeigt einen Teil der Sammlung zum römischen Köln – das Haus besitzt die weltweit größte Sammlung römischer Gläser, darunter den Diatretbecher.
Stammhaus am Roncalliplatz geschlossen (Sanierung), Interim im Belgischen Haus
Museum, Gedenkstätte und Forschungseinrichtung in der ehemaligen Gestapo-Zentrale im EL-DE-Haus. In den Gefängniszellen im Keller zeugen hunderte Wandinschriften der Häftlinge vom nationalsozialistischen Terror; darüber die Ausstellung zu Köln in der NS-Zeit.
Eines der beliebtesten Viertel der Stadt: schöne Altbauten, kreativer Einzelhandel und viel Gastronomie von Street Food bis Gourmetküche, vor allem an Aachener und Venloer Straße und in den Nebenstraßen. Ideal zum Bummeln ohne Programm.
Das Severinsviertel – das „Vringsveedel“ – wuchs entlang der Severinstraße zwischen Rheinauhafen und Volksgarten und zählt zu den ältesten Quartieren der Stadt; Wahrzeichen ist die Severinstorburg. Typische kölsche Kneipen stehen neben Bars, Imbissen und Restaurants. Westlich schließt die gründerzeitliche Südstadt mit dem Volksgarten an.
1810 nach dem Vorbild von Père Lachaise auf dem Gelände eines früheren Leprosenasyls angelegt, heute Parkfriedhof mit mehr als 55.000 Grabstätten. Hier liegen unter anderem die Familie Farina, Willy Millowitsch, Dirk Bach, Wilhelm Riphahn, Guido Westerwelle und Alfred Biolek. Regelmäßige Führungen, auch über die „Millionenallee“. Bitte respektvoll verhalten.
Auf dem Gelände eines stillgelegten Güterbahnhofs entstand der MediaPark als Standort für Medien, Wissenschaft und Gesundheit, mit dem KölnTurm (Im MediaPark 8), dem Kino Cinedom und einem See. Gleich nebenan liegt der Stadtgarten.
Die Open-Air-Bühne im Rheinpark entstand um eine begehbare Tanzfläche über einem runden Wasserbecken; zu den Bundesgartenschauen 1957 und 1971 kamen die Bühne mit pilzförmigen Stützen von Hans Schilling und später das Sternwellenzelt von Frei Otto hinzu. Im Sommer einer der bekanntesten Konzertorte der Stadt.
Die 1998 gebaute Halle heißt wegen ihres 76 Meter hohen Bogens im Volksmund „Henkelmännchen“ und gehört mit bis zu 20.000 Plätzen zu den größten Hallen Europas. Hier spielen die Kölner Haie, dazu Hand- und Basketball, Konzerte, Comedy und Karneval.
Eines der großen Messegelände Deutschlands direkt am rechten Rheinufer, gegründet auf Initiative von Oberbürgermeister Konrad Adenauer 1924. Bekannte Messen sind gamescom, Art Cologne und Anuga. Der Bahnhof Köln Messe/Deutz liegt direkt daneben.
Kölns ältester Flanierpark zwischen Venloer, Gilbach- und Spichernstraße, direkt am Belgischen Viertel. Im Stadtgarten gibt es Café, Restaurant und Biergarten sowie Konzertbühnen mit Jazz, Improvisationsmusik, Pop und Singer/Songwriter-Programm.
Einer der ältesten Parks der Stadt, seit 1890 auf dem Gelände des ehemaligen Fort IV, dessen Reste am Rand noch zu sehen sind. Großer See mit Tretbootverleih, Spielplatz, Biergärten und Restaurants, dazu die alte Orangerie mit zwei Glashäusern.
Der künstliche, fast quadratische See an der Aachener Straße wurde 1920 angelegt und gehört zum Grüngürtel. Am Rand zur City liegt der Aachener Biergarten mit 900 Plätzen, auf der anderen Seite das Museum für Ostasiatische Kunst. Baden ist verboten.
Die heutige Brücke zwischen Heumarkt und Deutz wurde 1947–1948 gebaut und am 16. Oktober 1948 eingeweiht – die erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt, entworfen von Gerd Lohmer mit Fritz Leonhardt. 1976–1980 kam ein Zwilling aus Spannbeton hinzu; die Stadtbahn fährt in der Mitte. Geh- und Radwege auf beiden Seiten, seit 1989 Denkmal.
Die seilverspannte Balkenbrücke von Gerd Lohmer und Fritz Leonhardt wurde am 7. November 1959 in Betrieb genommen, Bundeskanzler Adenauer kam zur Einweihung. Bei der Planung musste auf Stadtbild, Dom und Häfen Rücksicht genommen werden. Vom Fußweg siehst du Rheinauhafen, Kranhäuser und Altstadt hintereinander. Seit 1989 Denkmal.
Die erste Autobahnbrücke über den Rhein, 1938–1941 als echte Hängebrücke nach Plänen von Paul Bonatz, Karl Schaechterle und Fritz Leonhardt gebaut, 1945 zerstört und 1952–1954 wiederaufgebaut. 1990–1994 wurde sie durch einen Zwillingsbau auf sechs Fahrspuren verbreitert.
Die 2016 gebaute, 500 Meter lange Freitreppe am rechten Rheinufer zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke bietet einen der schönsten Blicke auf die Altstadt, besonders bei Sonnenuntergang. In die Anlage eingebettet sind Reste des römischen Kastells Divitia, Teil des UNESCO-Welterbes Niedergermanischer Limes.
Nach langjähriger Sanierung haben Oper, Schauspiel, Kleines Haus und Kinderoper am Offenbachplatz im September 2026 wieder eröffnet; 2026/27 ist die erste Spielzeit am alten Standort. Der Offenbachplatz davor ist wieder ein Stadtplatz.
Das spätgotische Festsaalgebäude entstand ab 1441 auf dem Grundstück der Familie von Gürzenich und gilt als „Gute Stube“ der Stadt. Heute betreibt KölnKongress hier Kultur-, Kongress- und Karnevalsveranstaltungen; Namensgeber von Gürzenich-Chor und Gürzenich-Orchester. Innen nur bei Veranstaltungen zugänglich.
Die Puppenspiele der Stadt Köln gibt es seit 1802: Alle Stücke werden auf Kölsch geschrieben und gespielt, das Ensemble führt die Stockpuppen selbst, spricht und singt live. Jede Spielzeit gibt es sechs Uraufführungen, im Karneval die Puppensitzung. Karten für 2026/27 sind erhältlich.
Nach dem Dom die zweitgrößte Kirche Kölns: Die neugotische Hallenkirche entstand 1896–1903 am Neusser Platz und ist Herzstück des Agnesviertels mit Altbauten, Cafés an der Neusser Straße, Gottfried Böhms St. Gertrud, dem Ebertplatz und Fort X.
Die 534 Meter lange Schildergasse, seit 1966 Fußgängerzone und eine der ältesten Straßen Kölns, trifft vom Neumarkt kommend auf die Hohe Straße Richtung Dom. Pro Tag laufen hier bis zu 70.000 Menschen, dazu Straßenmusik, Traditionsgeschäfte und große Ketten. Mehr unter Innenstadt & Shopping.
Ehrenfeld ist eines der Zentren für Street Art in Köln, neben dem Belgischen Viertel und dem Ebertplatz. Viele große Wandbilder gehen auf das alle zwei Jahre stattfindende Urban-Arts-Festival CityLeaks zurück. Dazu das einstige Arbeiterviertel mit Industriegeschichte und die lebendige Venloer Straße. Am besten zu Fuß oder per Rad erkunden.
Auf den ersten Blick ein Schrottplatz: Skulpturen aus Metallschrott, alte Industriehallen und ausrangierte Busse, über allem ein rostender Stahlsaurier. Odonien ist Freiluftatelier, Skulpturenpark und Veranstaltungsort für Festivals, Konzerte, Theater, Open-Air-Kino und Flohmärkte. Öffnung je nach Programm.
Das preußische Fort am Neusser Wall wurde 1819–1825 gebaut und ist das einzige Fort der ersten Bauphase, dessen Gesamtkonzept noch erkennbar ist. Auf Anregung des damaligen Oberbürgermeisters Konrad Adenauer entstand ein symmetrischer Rosengarten. Der Rosengarten ist vom 1. November bis 30. April geschlossen.
Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust des Kölner Kurfürsten Clemens August samt Schlossgarten sind seit 1984 UNESCO-Welterbe; Glanzstück ist das Prunktreppenhaus. Die Schlösser sind montags und von Dezember bis Februar (Saisonpause) geschlossen, der Park ist ganzjährig geöffnet.
Anreise
AnreiseRE 5, RB 48 oder MRB 26 bis Bahnhof Brühl (ca. 300 m), Stadtbahn 18 bis Brühl-Mitte (ca. 800 m)
Mit 266 Metern das höchste Bauwerk Kölns, eröffnet 1981. Das Turmrestaurant schloss 1994, die Aussichtsplattform 1999; der Besucherbereich ist bis heute nicht zugänglich, weil Geld und Brandschutzmaßnahmen fehlen. Eine Wiedereröffnung ist nicht absehbar – von außen bleibt der Turm ein Orientierungspunkt.
Der kleine Platz am Rhein direkt neben Groß St. Martin mit seinen pastellfarbenen Giebelhäusern, Kopfsteinpflaster und Cafés ist eines der beliebtesten Fotomotive der Altstadt – besonders schön morgens nach einem Regenschauer.
Zentraler Platz und Verkehrsknoten der Innenstadt, an der Haltestelle Neumarkt halten die Stadtbahnlinien 1, 3, 4, 7, 9, 16 und 18. Die Neumarkt Passage wird seit Anfang 2025 grundlegend umgebaut und ist geschlossen; geöffnet bleibt das Café Riese am Platz.
Köln ist über 2.000 Jahre alt, und man sieht es an jeder Ecke: Unter dem Rathausplatz liegt der Palast des römischen Statthalters, zwischen Kaufhäusern steht ein römischer Eckturm, und rund um die Altstadt reihen sich zwölf große romanische Kirchen. Darüber ragen die gut 157 Meter hohen Türme des Doms auf.
Das Praktische: Fast alles Wichtige liegt in einem Halbkreis von gut zwei Kilometern um den Dom und ist zu Fuß erreichbar. Wer am Hauptbahnhof aussteigt, steht direkt auf der Domplatte; bis zum Rhein sind es drei Minuten, bis zum Neumarkt fünfzehn. Für die rechte Rheinseite mit dem besten Blick auf die Altstadt geht man einfach über die Hohenzollernbrücke.
157 mHöhe der Domtürme
533Stufen auf den Südturm
12romanische Kirchen
4erhaltene Torburgen
Neu seit 1. Juli 2026: Die Besichtigung des Doms kostet 12 Euro (ermäßigt 6 Euro für Schüler ab 14, Studierende, Azubis und Sozialpass-Inhaber; Kinder bis 13 frei). Wer beten, eine Kerze anzünden oder einen Gottesdienst besuchen will, kommt weiterhin kostenlos über das Nordquerhaus (Bahnhofsseite) hinein. Besichtigung in der Regel täglich 10–17:45 Uhr, sonn- und feiertags 13:30–16:30 Uhr, nie während der Gottesdienste.
Köln an einem Tag
Die klassische Runde: Dom, Altstadt, Rhein, Schokolade, Sonnenuntergang auf der Schäl Sick. Reine Gehzeit rund zwei Stunden, mit Besichtigungen und Pausen ein voller Tag. Bequeme Schuhe – viel Kopfsteinpflaster.
Vormittag: Dom und Altstadt
Kölner Dom – Innenraum, Dreikönigenschrein, Richter-Fenster (45 Min.). Fitte steigen danach auf den Südturm (533 Stufen, gut 45 Min. hoch und runter) oder gehen in die Schatzkammer.
Über den Roncalliplatz am (wegen Sanierung geschlossenen) Römisch-Germanischen Museum vorbei zum Historischen Rathaus mit seinen 124 Turmfiguren (Glockenspiel um 9, 12, 15 und 18 Uhr).
Alter Markt mit Jan-von-Werth-Denkmal, dann durch die Gassen zu Groß St. Martin (20 Min. innen).
Fischmarkt mit den bunten Giebelhäusern und hinunter in den Rheingarten.
Mittag im Brauhaus: Früh am Dom, Gaffel am Dom, Peters Brauhaus oder die Malzmühle am Heumarkt. Halve Hahn oder Himmel un Ääd, dazu ein, zwei Kölsch – mehr dazu unter Brauhäuser & Kölsch.
Nachmittag und Abend: Rhein und Schäl Sick
Am Rheinufer flussaufwärts, vorbei an St. Maria Lyskirchen (10 Min.), zum Schokoladenmuseum – 15–20 Min. zu Fuß. täglich 10–18 Uhr, Museum 1,5 Std., Tickets vorher online kaufen.
Über die Promenade zu den Kranhäusern und zur Südspitze des Rheinauhafens (10 Min.). Kaffeepause an der Promenade.
Zurück am Rhein entlang zur Hohenzollernbrücke (25 Min.), über die Brücke mit den Liebesschlössern (8 Min.).
KölnTriangle (5 Euro, ermäßigt 4) für den Blick von oben, danach auf die Freitreppe des Rheinboulevards: Sonnenuntergang hinter Dom und Groß St. Martin.
Kölsch und Brauhausküche bei Lommerzheim in Deutz (ohne Reservierung, früh kommen) oder zurück über die Brücke in die Altstadt.
Variante bei Regen: Statt Rheinauhafen das Museum Ludwig direkt am Dom (das Wallraf-Richartz-Museum ist bis Ende 2028 geschlossen); das Schokoladenmuseum bleibt trocken. Variante mit Kindern: Schokoladenmuseum am Vormittag, nachmittags Zoo und – in der Saison – Seilbahn.
Köln am Wochenende
Zwei Tage reichen, um zu verstehen, warum Kölner ihre Stadt lieben, obwohl sie nicht schön ist: Tag eins gehört den Klassikern (die Tagesroute oben), Tag zwei den Museen und Veedeln.
Samstag: Klassiker plus Belgisches Viertel
Vormittag: Dom und Altstadt wie oben – samstags früh starten, ab Mittag ist die Domplatte voll.
Abend: Statt Deutz ins Belgische Viertel (vom Neumarkt 15 Min. zu Fuß oder Linie 1/7 bis Moltkestraße): Essen an der Aachener oder Brüsseler Straße, danach Kölsch vom Büdchen auf dem Brüsseler Platz – an Sommerabenden Kölns Open-Air-Wohnzimmer.
Sonntag: Museen, Romanik, Veedel
Vormittag: Ein großes Museum: Museum Ludwig (Pop-Art, Picasso), Museum Schnütgen (mittelalterliche Kunst in St. Cäcilien) oder Kolumba (Kunst ohne Beschriftung). Das Wallraf-Richartz-Museum ist bis Ende 2028 geschlossen.
Mittag: Kurze Romanik-Runde: St. Andreas, St. Gereon, St. Aposteln am Neumarkt (alle sonntags nachmittags geöffnet, außer während der Gottesdienste).
Nachmittag: Mit der Linie 18 zu Zoo und Flora, in der Saison (2026 bis 8. November, dann Adventswochenenden) mit der Seilbahn über den Rhein in den Rheinpark – oder Street Art in Ehrenfeld (Linie 3/4 bis Venloer Str./Gürtel).
Abend: Südstadt: Severinstraße, Chlodwigplatz, eine Kneipe im Vringsveedel.
Sonntag und Montag beachten: Sonntags sind die Geschäfte zu (Ausnahmen: Hauptbahnhof und die wenigen verkaufsoffenen Sonntage), die Dom-Besichtigung ist sonntags in der Regel nur 13:30–16:30 Uhr möglich. Montags haben viele Kölner Museen geschlossen (etwa das Museum Schnütgen) – Museumstag besser nicht auf Montag legen.
Die 12 romanischen Kirchen
Zwölf große romanische Kirchen prägen Kölns Innenstadt – im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und danach wieder aufgebaut. Der Förderverein Romanische Kirchen bietet zu jeder Kirche Audio-Guides an. Während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich; Öffnungszeiten stehen bei jeder Kirche im Verzeichnis.
St. Andreas
Neben dem Dom. Grab des Albertus Magnus in der Krypta, neue Fenster von Markus Lüpertz.
St. Aposteln
Am Neumarkt. Markante Dreikonchenanlage, ausgebaut vor rund 800 Jahren.
St. Cäcilien
Heute vor allem Museum Schnütgen (mittelalterliche Kunst, Eintritt) – mit St. Peter Kölns einzige erhaltene Doppelkirchenanlage.
St. Georg
Am Waidmarkt. 1067 geweiht, mächtiger Westturm aus dem 12. Jahrhundert.
St. Gereon
Zehneckiger Kuppelbau (Dekagon) über spätantikem Oval, 34 Meter hoch.
Groß St. Martin
Der Vierungsturm der Rheinfront. Römische Ausgrabungen in der Unterkirche.
St. Kunibert
Am nördlichen Rheinufer. Geweiht 1247, Chorfenster von etwa 1220–1230 – die ältesten Glasmalereien Kölns am Originalort.
St. Maria im Kapitol
Auf den Resten des römischen Kapitolstempels. Fünf Meter hohe Holztür aus der Mitte des 11. Jahrhunderts, Kleeblattchor.
St. Maria Lyskirchen
Die kleinste, direkt am Rhein – einst Pfarrkirche der Schiffer und Lastträger.
St. Pantaleon
Langhaus von 964/66–980, Westwerk um 1000, Lettner im Westen.
St. Severin
Südstadt. Über einem riesigen römischen Gräberfeld.
St. Ursula
Nördlich des Hauptbahnhofs. Die Goldene Kammer mit Gebeinen an den Wänden – wegen Restaurierung bis 18. Februar 2027 geschlossen.
Romanik-Runde zu Fuß
Alle zwölf an einem Tag sind zu Fuß machbar, mit Besichtigungen aber ein langer Tag. Sinnvolle Reihenfolge im Uhrzeigersinn: St. Kunibert → St. Ursula → St. Andreas → St. Gereon → St. Aposteln → St. Pantaleon → St. Cäcilien → St. Maria im Kapitol → St. Georg → St. Severin → St. Maria Lyskirchen → Groß St. Martin. Endpunkt ist die Altstadt – praktisch für ein Kölsch zum Abschluss. Achtung: Groß St. Martin öffnet werktags erst um 13 Uhr (Fr/Sa auch vormittags), St. Kunibert ist sonntags zu, St. Ursula nur Mo, Do und Fr vormittags. Wer es kürzer mag, nimmt nur die südliche Hälfte ab St. Aposteln.
Eintritt sparen: KölnCard und Gratis-Tipps
KölnCard
9 €24 Stunden, eine Person
18 €48 Stunden, eine Person
19 € / 38 €Gruppe (5 Personen), 24 / 48 Std.
Die Gästekarte von KölnTourismus gilt ab Entwertung 24 oder 48 Stunden als Fahrschein für Bus und Bahn und bringt Rabatte von bis zu 50 Prozent bei vielen Museen, Kultureinrichtungen und in der Gastronomie – etwa bei der Seilbahn (hin und zurück 8,50 statt 9,50 Euro).
Lohnt sich, wenn ihr mehrere Bahnfahrten und ein bis zwei ermäßigte Eintritte einplant. Wer nur in der Altstadt läuft, braucht sie nicht. Mit Deutschlandticket zählen nur die Rabatte.
Gratis oder fast gratis
Romanische Kirchen (außer St. Cäcilien/Museum Schnütgen): kein Eintritt.
Dom zum Beten: über das Nordquerhaus frei – zum Besichtigen kostet er seit Juli 2026; an einzelnen Tagen (etwa 1. Mai und 3. Oktober) ist er für alle frei.
Flora und Botanischer Garten: Eintritt frei, Gewächshäuser täglich 10–18 Uhr.
Melaten-Friedhof, Stadtgarten, Volksgarten: frei. Der Rosengarten im Fort X ist vom 1. November bis 30. April geschlossen.
KölnTag: Am ersten Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen) haben alle mit Wohnsitz in Köln freien Eintritt in Sammlungen und Sonderausstellungen der städtischen Museen.
Kinder bis einschließlich 13 Jahre zahlen im Dom, auf dem Turm und in der Schatzkammer nichts.
Weitere Museen, Öffnungszeiten und Sonderausstellungen findest du auf unserer Seite Museen in Köln; wie du mit Bus und Bahn am günstigsten durch die Stadt kommst, steht unter Bus & Bahn (KVB).
Die besten Fotospots
Rheinboulevard Deutz
Der Postkartenblick: Hohenzollernbrücke, Dom und Groß St. Martin in einer Linie. Am schönsten zur blauen Stunde, wenn die Brücke beleuchtet ist.
KölnTriangle
Rund 103 Meter über Deutz, rundum verglast. Der bequemste Blick von oben, auf dem der Dom selbst im Bild ist. Spiegelungen: Objektiv direkt an die Scheibe halten.
Domturm
Nach 533 Stufen der Blick über Altstadt und Rhein – nur für Schwindelfreie mit guter Kondition.
Fischmarkt vom Rheingarten
Bunte Giebelhäuser vor dem Turm von Groß St. Martin. Morgens am ruhigsten.
Severinsbrücke
Rheinauhafen, Kranhäuser, Altstadt und Dom hintereinander – vom Fußweg aus, besonders abends.
Roncalliplatz
Die Südseite des Doms in voller Höhe. Mit Weitwinkel vom Platzrand vor dem Römisch-Germanischen Museum.
Rheinpark und Seilbahn
Gondeln vor Domkulisse; im Frühjahr mit blühenden Bäumen, im Herbst mit buntem Laub.
Deutzer Werft
Die Wiese südlich der Deutzer Brücke – Domblick ohne Touristenmassen, guter Platz für Langzeitbelichtungen.
Ehrenfeld
Großformatige Wandbilder an den Bahnbögen und rund um die Venloer Straße – bunte Alternative zum Dom-Motiv.
Mehr ruhige Aussichtspunkte und versteckte Ecken stehen unter Geheimtipps.
Häufige Fragen
Kostet der Kölner Dom Eintritt?
Ja, seit dem 1. Juli 2026: Die Besichtigung des Innenraums kostet 12 Euro, ermäßigt 6 Euro (Schüler ab 14, Azubis, Studierende, Sozialpass NRW). Frei sind Kinder bis einschließlich 13 Jahre, Menschen mit Schwerbehinderung ab GdB 50 (mit „B“ auch eine Begleitperson) und Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins. Wer einen Gottesdienst besucht, betet oder eine Kerze anzündet, geht kostenlos über das Nordquerhaus hinein. An einzelnen Tagen ist der Dom für alle frei, etwa rund um den Dreikönigstag, am 1. Mai, am 3. Oktober und zur Nacht der offenen Kirchen. Turm und Schatzkammer kosten je 8 Euro (ermäßigt 4), das Kombiticket 12 Euro (ermäßigt 6). Tickets online oder an der Zentralkasse im Kurienhaus am Roncalliplatz (täglich 9–17:30 Uhr).
Wie viel Zeit brauche ich für Köln?
Für Dom, Altstadt und Rhein reicht ein Tag. Mit zwei Tagen bleibt Zeit für ein großes Museum und ein Veedel wie das Belgische Viertel, Ehrenfeld oder die Südstadt. Ab drei Tagen lohnen sich ein Ausflug nach Brühl oder Bonn (siehe Ausflüge) und die volle Romanik-Runde.
Lohnt sich die Turmbesteigung?
Für alle, die gut zu Fuß sind: ja. 533 Stufen führen ohne Aufzug zur Aussichtsplattform, unterwegs meist durch den Glockenstuhl, in dem acht der zwölf Domglocken hängen; an Sonn- und Feiertagen ist er bis 14 Uhr geschlossen. Geöffnet ist März bis Oktober 9–18 Uhr, November bis Februar 9–16 Uhr. Ab zwölf Jahren dürfen Kinder allein hinauf. Wer Höhenangst oder Knieprobleme hat, nimmt besser das KölnTriangle.
Was kann man in Köln bei Regen machen?
Museum Ludwig direkt am Dom, Museum Schnütgen, Kolumba, das NS-Dokumentationszentrum, das Römisch-Germanische Museum im Interim im Belgischen Haus, dazu Schokoladenmuseum und Farina-Duftmuseum. Das Wallraf-Richartz-Museum ist bis Ende 2028 geschlossen. Mehr unter Museen.
Wann ist die Kölner Seilbahn in Betrieb?
Nur in der Saison: 2026 fährt sie bis zum 8. November täglich 10–18 Uhr (letzter Einstieg 17:45 Uhr), danach an den Adventswochenenden 28./29. November, 5./6., 12./13. und 19./20. Dezember. Die einfache Fahrt kostet 5,50 Euro (Kinder 4–12 Jahre 3,30 Euro), hin und zurück 9,50 Euro (4,80 Euro); mit KölnCard 5 bzw. 8,50 Euro. Hunde fahren kostenlos.
Ist das Römisch-Germanische Museum geöffnet?
Das Stammhaus am Roncalliplatz ist wegen Sanierung geschlossen. Einen Teil der Sammlung zeigt das Interim im Belgischen Haus an der Cäcilienstraße 46.
Wo parke ich für die Innenstadt?
Am besten gar nicht: Die Altstadt ist eng, die Parkhäuser am Dom sind teuer. Günstiger ist Park & Ride am Stadtrand mit Weiterfahrt per Stadtbahn. Alle Parkhäuser, Preise und P+R-Plätze stehen unter Parken in Köln.
Stand: November 2026. Angaben ohne Gewähr – Fehler gefunden? Sag uns Bescheid.