Am 11.11. beginnt die Session 2027, ihr Motto lautet „Morje es, wat do drus mähs!“. Auf dem Heumarkt startet das traditionelle Bühnenprogramm am Morgen, dazu feiern Gesellschaften in Sälen, Hotels und Brauhäusern in der ganzen Stadt. Designiert sind Prinz Marius I., Bauer Alex und Jungfrau Johanna von der Kölner Narren-Zunft von 1880.
Nach dem 11.11. beginnt die Saalsession: Prunk- und Kostümsitzungen, Bälle und Partys der Gesellschaften, etwa im Gürzenich, im Sartory, im Maritim und am Tanzbrunnen, dazu viele kleinere Veedelssitzungen. Der Sessionskalender des Festkomitees listet die Termine; Karten gibt es meist direkt bei den Gesellschaften.
Im Gürzenich wird das Dreigestirn der Kölner Narren-Zunft von 1880 proklamiert – Prinz Marius I., Bauer Alex und Jungfrau Johanna treten damit offiziell ihr Amt an. Die Proklamation ist eine geschlossene Veranstaltung. Bis Aschermittwoch bleiben nur gut fünf Wochen: Die Session 2027 ist sehr kurz.
Hänneschen, Bärbelchen, Tünnes und Schäl als Stockpuppen in einer Sitzung ganz auf Kölsch – meist mehrere Vorstellungen am Tag. Karten über die Theaterkasse und die telefonische Bestellung des Theaters.
Die alternative Sitzung im E-Werk in Mülheim: Satire statt Büttenrede, Live-Band statt Tusch. In der Session 2027 stehen rund 30 Vorstellungen auf dem Plan, die letzte am Karnevalsdienstag.
Die große Karnevalssitzung in der LANXESS arena mit vielen Bands und Rednern der Session – traditionell mit Selbstverpflegung, das Publikum bringt Essen und Getränke mit. Termine im Januar und rund um die tollen Tage.
Die schwul-lesbische Karnevalssitzung – und für alle dazwischen – im GLORIA Theater. 2027 zeigt das Ensemble noch einmal das Programm „Land unter!“ aus dem Vorjahr; der Karnevalssamstag ist bereits ausverkauft.
Das Biwak der Roten Funken auf dem Neumarkt: Open-Air-Fest des ältesten Traditionskorps mit Musik und Bühnenprogramm am Karnevalssamstag. Karten bestellt man über die Roten Funken.
Alter Markt, Zülpicher Viertel, Südstadt, Ehrenfeld
Traditionell geben um 11:11 Uhr auf dem Alter Markt Oberbürgermeister, Festkomitee und Dreigestirn den Startschuss für den Straßenkarneval, vorher läuft dort schon ein Bühnenprogramm. Gefeiert wird auch auf der Zülpicher Straße, in der Südstadt und in den Kneipen der Veedel. Brauch: Frauen schneiden Männern die Krawatte ab.
Am Abend zieht der Sternmarsch: Ab 18 Uhr laufen Veedelsvereine von mehreren Sammelpunkten in der Altstadt zum Alter Markt und feiern dort gemeinsam. Tagsüber Kneipenkarneval in allen Veedeln.
Abends zieht der Geisterzug durch die Innenstadt: ohne Fahrzeuge und ohne elektrische Musik, mit selbst gemachten Geisterkostümen – mitgehen kann jeder ohne Anmeldung. Motto und Route wechseln jedes Jahr und werden vorab bekannt gegeben.
Schulen, Veedelsvereine, Stammtische und Familien ziehen mit selbst gemachten Kostümen über fast denselben Weg wie der Rosenmontagszug – mehr als 8.000 Teilnehmende. Die besten Gruppen kürt eine Jury, sie dürfen am Rosenmontag mitgehen.
Der Zoch des Festkomitees mit Persiflagewagen zum Sessionsmotto, Traditionskorps, Reitern und Kapellen – rund dreieinhalb Stunden zieht er an den Zuschauern vorbei, Kamelle und Strüßjer inklusive. Am Ende kommt das Dreigestirn. Der Weg führt von der Südstadt über Neumarkt, Ringe und Altstadt bis in die Nähe des Doms.
Kneipen in Südstadt, Zülpicher Viertel, Altstadt, Ehrenfeld
Letzter Tag des Straßenkarnevals. In der Nacht vor Aschermittwoch wird vor vielen Kneipen der Nubbel verbrannt – die Strohpuppe steht für alle Sünden der tollen Tage.
Die „fünfte Jahreszeit“ beginnt am 11. November um 11:11 Uhr und endet am Aschermittwoch – 2027 ist das der 10. Februar. Weil Ostern 2027 früh liegt (28. März), ist die Session extrem kurz: Das Dreigestirn regiert nur 33 Tage im Ornat. Hier steht alles, was Jecke und Imis wissen müssen.
11.11.Sessionseröffnung 2026
4. Feb.Weiberfastnacht 2027
8. Feb.Rosenmontag 2027
12.000+Teilnehmende am Zoch 2026
Die Session 2026/27 im Überblick
Sessionseröffnung – traditionelles Programm auf dem Heumarkt ab dem Morgen, Partys der Gesellschaften, Kneipenkarneval in Altstadt, Südstadt und Zülpicher Viertel
Saalsession: Prunk-, Kostüm- und Mädchensitzungen, Bälle, Veedelssitzungen
Stunksitzung im E-Werk und Lachende Kölnarena; ab 13. Januar Puppensitzung im Hänneschen-Theater
Prinzenproklamation im Gürzenich, 19:30 Uhr (geschlossene Veranstaltung)
Weiberfastnacht – traditionell 11:11 Uhr Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Alter Markt
Karnevalsfreitag – ab 18 Uhr Sternmarsch der Veedelsvereine zum Alter Markt
Karnevalssamstag – Funkenbiwak auf dem Neumarkt, Veedelszöch, abends der Geisterzug
Karnevalssonntag – Schull- un Veedelszöch ab 11:11 Uhr, Züge in vielen Stadtteilen
Rosenmontag – der große Zoch, Start 10 Uhr in der Severinstraße
Veilchendienstag – Dienstagszüge in den Veedeln, in der Nacht Nubbelverbrennung
Aschermittwoch – Fischessen, alles ist vorbei
Das Dreigestirn 2027
Prinz
Marius I. (Marius Wallenborn)
Bauer
Alex (Alexander Hagen)
Jungfrau
Johanna (Maximilian Roth)
Gesellschaft
Kölner Narren-Zunft von 1880 (zuletzt 2017 Dreigestirn)
Motto
„Morje es, wat do drus mähs!“
Die Jungfrau wird traditionell von einem Mann gespielt; Vorgaben zu Geschlecht oder Religion macht das Festkomitee bei der Bewerbung aber nicht. Bis Aschermittwoch absolviert das Dreigestirn rund 450 Termine, etwa ein Drittel davon mit sozialem Zweck.
Festkomitee Kölner Karneval
Das Festkomitee organisiert den Rosenmontagszug, die Prinzenproklamation und wählt das Dreigestirn aus; ihm sind die großen und viele kleine Gesellschaften angeschlossen. Sitz: Maarweg 134, 50825 Köln. Im selben Haus liegt das Kölner Karnevalsmuseum, nach eigenen Angaben das größte im deutschsprachigen Raum – es öffnet an einzelnen Aktionstagen und für gebuchte Führungen.
Beim Festkomitee gibt es auch Einzelkarten für die Tribünen am Rosenmontagszugweg.
Der „Zoch“ 2026 in Zahlen: über 12.000 Teilnehmende und mehr als 160 Wagen. Zuletzt startete die Spitze um 10 Uhr in der Severinstraße und zog über Neumarkt, Rudolfplatz, Hohenzollernring und Friesenplatz in die Altstadt, über Heumarkt und Alter Markt zum Dom und endete an der Gregorius-Maurus-Straße. Tribünenkarten über das Festkomitee; am Straßenrand ist alles frei.
Schull- un Veedelszöch
Am Karnevalssonntag ziehen Schulen und Veedelsvereine über den Rosenmontagsweg – mit selbst gemachten Kostümen und oft kritischen Gruppenthemen – über 8.000 Teilnehmende. Eine Jury prämiert die besten Gruppen, die dann am Rosenmontag im großen Zoch mitgehen dürfen. Für Familien der angenehmste Zugtag.
Geisterzug
Am Karnevalssamstag abends: der alternative Zug, entstanden 1991, als der Rosenmontagszug wegen des Golfkriegs ausfiel. Keine Fahrzeuge, keine elektrische Musik, dafür Geisterkostüme und jedes Jahr ein meist politisches Motto. Jeder darf ohne Anmeldung mitgehen; die Route wechselt jährlich und führt an Orte, die zum Thema passen (2026 durch Nippes). Organisiert vom Verein Ähzebär un Ko.
Veedelszöch in den Stadtteilen
Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag ziehen rund 50 Züge durch die Veedel. 2026 waren es samstags u. a. Buchforst, Höhenberg, Kalk, Riehl und Merheim (abends der Fackelzug in Worringen), sonntags u. a. Bickendorf, Poll, Vingst, Porz und Holweide, rosenmontags Worringen und Rondorf, dienstags u. a. Zollstock, Sülz, Südstadt, Nippes, Ehrenfeld, Dellbrück und Deutz. Nähe, Kamelle für Kinder, wenig Touristen. Anwohner am Zugweg sollten Halteverbote beachten. Die Liste 2027 veröffentlicht das Festkomitee.
Sitzungen & Bälle
Von November bis Karnevalsdienstag laufen Hunderte Sitzungen: die klassischen Prunksitzungen der Gesellschaften im Gürzenich, Sartory und Maritim mit Rednern („Büttenredner“), Tanzkorps und Bands; Mädchensitzungen nur für Frauen; die Lachende Kölnarena als Mega-Sitzung in der Lanxess Arena; die Stunksitzung im E-Werk als satirisches Gegenprogramm; die Puppensitzung im Hänneschen-Theater auf Kölsch; die Röschen Sitzung der queeren Szene im GLORIA; dazu Kostümbälle und die Veedelssitzungen in Pfarrsälen und Brauhäusern. Termine im Sessionskalender des Festkomitees, Karten meist direkt bei den Gesellschaften und Veranstaltern.
Kneipenkarneval – wo gefeiert wird
Zülpicher Viertel (Kwartier Latäng)
Studenten- und Jugendkarneval auf Zülpicher Straße und Zülpicher Platz, bis in den Inneren Grüngürtel. Es gilt Glasverbot, das Ordnungsamt kontrolliert den Jugendschutz besonders streng – früh kommen, bei Überfüllung kann der Zugang begrenzt werden.
Südstadt & Severinsviertel
Rund um Chlodwigplatz, Severinstraße und Alteburger Straße feiern viele Einheimische in den Veedelskneipen – gemischter, älter, viel kölsches Liedgut. Statt Glasverbot gilt hier ein freiwilliger Glasverzicht. Am Rosenmontag startet der Zoch vor der Haustür.
Altstadt
Alter Markt und Heumarkt sind die offiziellen Bühnen (Eröffnung Weiberfastnacht), drumherum liegen die großen Brauhäuser. Touristisch und voll, mit Glasverbot.
Ehrenfeld, Nippes & die Veedel
Wer es ruhiger will, feiert im Veedel: Ehrenfeld rund um Venloer Straße und Körnerstraße, Nippes an der Neusser Straße, dazu Pfarrsäle, Brauhäuser und die Vereinsheime der Gesellschaften – oft mit Live-Musik und ohne Eintritt.
Karnevalsgesellschaften
Die Gesellschaften unter dem Dach des Festkomitees sind das Rückgrat des organisierten Karnevals. Eine Auswahl (Gründungsjahr laut Vereinsname):
Rote Funken (1823)
„Kölsche Funke rut-wieß“, das älteste Traditionskorps; Vereinsheim ist die Ulrepforte an der mittelalterlichen Stadtmauer. Biwak am Karnevalssamstag auf dem Neumarkt.
Blaue Funken (1870)
Offiziell „Kölner Funken Artillerie blau-weiß“ – Traditionskorps mit eigenen Sitzungen und Bällen.
Kölner Narren-Zunft (1880)
Stellt in der Session 2027 das Dreigestirn.
Große Kölner KG (1882)
Große Sitzungsgesellschaft; feiert den 11.11. im Gürzenich.
EhrenGarde der Stadt Köln (1902)
Traditionskorps, eng mit der Hahnentorburg verbunden.
Nippeser Bürgerwehr (1903)
Eines der neun Traditionskorps, aus Nippes; richtet am Dienstag den Zug in Nippes und Weidenpesch aus.
Prinzen-Garde (1906)
Traditionskorps, stellte 2026 das Dreigestirn.
Altstädter (1922) & Treuer Husar Blau-Gelb (1925)
Weitere Traditionskorps mit Uniform und Tanzgruppen.
Rosa Funken (1995) & StattGarde Colonia Ahoj
Die Rosa Funken stehen für schwulen Karneval; die StattGarde hat ein eigenes Tanzkorps.
Mitmachen? Die meisten Gesellschaften nehmen neue Mitglieder auf; für Traditionskorps braucht es Fürsprecher und Geduld, für Tanzgruppen und Veedelsvereine oft nur Lust und Zeit. Am einfachsten über die Sitzungen und Veedelsvereine im eigenen Stadtteil – siehe Stadtbezirke & Veedel.
Die „Funken“ tragen Uniformen nach dem Vorbild der früheren Kölner Stadtsoldaten; ihr „Stippeföttche“-Tanz gilt als Spott auf militärischen Drill.
Karnevals-Hits: Die Bands
Ohne kölsche Musik kein Fastelovend. Die Klassiker: Bläck Fööss („En unserem Veedel“, „Drink doch eine met“), Höhner („Viva Colonia“, „Schenk mir dein Herz“), Brings („Superjeilezick“, „Kölsche Jung“), Paveier („Leev Marie“), Räuber („Für die Ewigkeit“). Die neue Generation: Kasalla („Pirate“, „Alle Jläser huh“), Cat Ballou („Et jitt kei Wood“), Querbeat („Nie mehr Fastelovend“), Miljö („Wolkeplatz“), Klüngelköpp („Wenn et Trömmelche jeht“ – Cover), dazu Domstürmer, Lupo und Planschemalöör. Die Texte lernt man am besten beim Mitsingkonzert „Kölle singt“ in der LANXESS arena (nächster Termin: 3. Oktober 2027).
Glossar für Imis
Alaaf
Der Kölner Karnevalsruf („Kölle Alaaf!“). Niemals „Helau“ – das ist Düsseldorf.
Fastelovend
Kölsch für Karneval, wörtlich „Fastenabend“.
Jeck
Närrisch, verrückt – und jeder, der mitfeiert. „Jeder Jeck is anders.“
Zoch
Der Umzug, meist der Rosenmontagszug. „D’r Zoch kütt!“ ruft man, wenn er kommt.
Kamelle
Die Süßigkeiten, die von den Wagen geworfen werden – am Rosenmontag mehrere Hundert Tonnen.
Strüssjer
Blumensträußchen, die vom Wagen gereicht oder gegen ein Bützje getauscht werden.
Bützje
Das unverbindliche Küsschen auf die Wange – nur mit Einverständnis.
Dreigestirn / Trifolium
Prinz, Bauer und Jungfrau – die Regenten der Session.
Funkenmariechen
Tänzerin der Traditionskorps, tanzt mit dem Tanzoffizier.
Stippeföttche
Tanz der Funken, bei dem sie Rücken an Rücken die Hinterteile aneinander reiben – eine Verspottung preußischen Drills.
Nubbel
Strohpuppe über der Kneipentür, die am Veilchendienstag verbrannt wird und alle Sünden mitnimmt.
Imi
Zugezogener, „imitierter Kölner“ – nach einigen Sessionen gilt man als integriert.
Klaaf
Kölsch für Plausch; „Kölsche Klaaf“ ist Smalltalk mit Kölsch.
Büttenrede
Humoristischer Vortrag in der Sitzung, oft in Reimen und auf Kölsch.
Regeln, Sicherheit, Anreise
Glasverbot & Jugendschutz
Glasverbot galt 2026 im Zülpicher Viertel, im Inneren Grüngürtel und in der Altstadt, in der Südstadt ein freiwilliger Glasverzicht. Zonen und Uhrzeiten für 2027 legt die Stadt per Allgemeinverfügung fest.
Jugendschutz: Das Ordnungsamt kontrolliert verstärkt und nimmt Jugendlichen Alkohol und Tabak ab. Bier und Wein erst ab 16, Spirituosen erst ab 18.
Wildpinkeln kostet ein Bußgeld von bis zu 200 Euro – die Stadt stellt mehr als 1.000 mobile Toiletten auf.
Hilfe: Sanitätsstationen und Polizei sind an den Hauptfeierorten im Einsatz – im Notfall 112 bzw. 110.
KVB an Karneval
Die KVB setzt an den Haupttagen zusätzliche Fahrten ein; Haltestellen am Zugweg werden zeitweise nicht bedient – Details veröffentlicht die KVB kurz vorher.
Die Innenstadt ist für Autos weitgehend dicht – Park & Ride an den Endhaltestellen nutzen.
Besonders betroffen sind die Linien über die Zülpicher Straße und die Ringe – mit Umleitungen und Unterbrechungen rechnen.
Ticket: Für ganze Tage lohnt das 24hTicket Köln (9,60 €, für bis zu 5 Personen 19,20 €). Alle Tarife: Bus & Bahn (KVB), Züge ins Umland: Bahnhöfe.
Was ziehe ich an?
Alles außer „nichts“. Kölner tragen auch an Weiberfastnacht Kostüm, klassisch sind Clown, Pirat, Cowboy, Tier-Onesie oder das Rot-Weiß der Funken. Wichtig: warm, bequem, regenfest und Schuhe, die Bierpfützen aushalten. Jacke am Kostüm festbinden – Garderoben gibt es nicht.
Ist Rosenmontag ein Feiertag?
Nein, Rosenmontag ist kein gesetzlicher Feiertag. Viele Kölner Betriebe, Ämter und Schulen bleiben trotzdem geschlossen oder gewähren einen „Brauchtumstag“ – in Köln kann man an Rosenmontag praktisch nichts erledigen. Viele Arbeitgeber geben an Weiberfastnacht ab mittags frei – das ist aber freiwillig.
Wo kann ich mit Kindern feiern?
Die Schull- un Veedelszöch am Sonntag und die Veedelszüge, etwa in Porz, Sülz oder Nippes, sind entspannter als der Rosenmontagszug; dazu Kindersitzungen vieler Gesellschaften und die Puppensitzung im Hänneschen-Theater. Am Zugweg die vorderen Reihen belegen, Kamelle sammeln die Kleinen am besten mit einer Tasche am Bauch.
Wie komme ich an Sitzungskarten?
Die Gesellschaften verkaufen ihre Karten über ihre Geschäftsstellen und Webseiten, oft zuerst an Mitglieder und Stammgäste; der Sessionskalender des Festkomitees verlinkt die Termine. Bei der Lachenden Kölnarena 2027 beginnen die Preise bei 56,50 €. Kurzfristig lohnt der Blick auf Restkarten bei kleineren Gesellschaften und Veedelssitzungen; bei privaten Weiterverkäufen nur mit Käuferschutz kaufen.
Was tun im Notfall oder wenn ich meine Gruppe verliere?
Bei medizinischen Notfällen 112, bei Gefahr 110 – an den Hauptfeierorten stehen Sanitätsstationen und mobile Polizeiwachen. Vorher einen festen Treffpunkt abseits der Menge ausmachen (der Handyempfang bricht an Weiberfastnacht und Rosenmontag in der Altstadt oft zusammen). Notfallnummern, Wachen und Notdienstpraxen: Notfall & Notdienste.
Wo kann ich vor oder nach dem Zug essen und Kölsch trinken?
Die Brauhäuser der Altstadt und Südstadt sind an den tollen Tagen voll und verlangen teils Eintritt – früh hingehen. Ruhiger sind die Kneipen in den Veedeln. Überblick: Brauhäuser & Kölsch, Cafés & Bars.