Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts direkt am Dom. Das Haus besitzt nach eigenen Angaben die umfangreichste Pop-Art-Sammlung Europas und die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, dazu starke Bestände zum deutschen Expressionismus und zur Fotografie. Grundstock war die Schenkung von Peter und Irene Ludwig.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenDi–So 10–18 Uhr, Feiertage auch montags
Eintritt
Eintritt15,40 €, ermäßigt 10,40 €, unter 18 Jahren frei
KölnTag
KölnTagKölnTag (1. Donnerstag im Monat, bis 22 Uhr): frei für Menschen mit Wohnsitz in Köln
Foto: Hans Peter Schaefer - http://www.reserv-a-rt.de · CC BY-SA 3.0
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Kunst
Altstadt-NordObenmarspforten 40, 50667 Köln
Kölns Gemäldegalerie vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, mit mittelalterlicher Kölner Malerei, Werken von Rubens und Rembrandt sowie Impressionisten der Fondation Corboud. Das Gebäude wird nach 25 Jahren grundlegend instand gesetzt; das Museum ist deshalb geschlossen und soll Ende 2028 wieder öffnen.
Stand
StandVorübergehend geschlossen, Wiedereröffnung Ende 2028 geplant
Geschlossen bis voraussichtlich Ende 2028 (Generalinstandsetzung).
Römisch-Germanisches Museum (Interim im Belgischen Haus)
Archäologie
Altstadt-SüdCäcilienstraße 46, 50667 Köln
Das archäologische Museum zum römischen Köln zeigt eine Auswahl seiner Sammlung im Interim im Belgischen Haus am Neumarkt. Das Stammhaus am Roncalliplatz ist wegen Sanierung geschlossen. Das Ubiermonument an der Malzmühle, ein Rest der frühen römischen Stadtbefestigung, ist nur mit Führung zu sehen.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenMi–Mo 10–18 Uhr
Eintritt
Eintritt6 €, ermäßigt 3,50 €
KölnTag
KölnTagKölnTag (1. Donnerstag im Monat, bis 22 Uhr): frei für Menschen mit Wohnsitz in Köln
Telefon
Telefon0221 221-28094
Stand
StandStammhaus Roncalliplatz wegen Sanierung geschlossen
Design, Möbel, Schmuck und Kunsthandwerk in der Altstadt nahe dem Dom, mit Sammlungspräsentationen zu Schmuck sowie zu Kunst und Design im Dialog und wechselnden Sonderausstellungen. Die historischen Sammlungen sind wegen Sanierung und Neukonzeption derzeit geschlossen.
Foto: Photo: Arminia, cropped by Elya, · CC BY-SA 3.0
Schokoladenmuseum
Erlebnismuseum
Altstadt-SüdAm Schokoladenmuseum 1a, 50678 Köln
Museum zur Kulturgeschichte der Schokolade auf der Halbinsel im Rheinauhafen: Rundgang vom Kakaoanbau über ein zehn Meter hohes Tropenhaus bis zur gläsernen Schokoladenproduktion, dazu der Schokoladenbrunnen.
Öffnungszeiten
Öffnungszeitentäglich 10–18 Uhr
Eintritt
Eintritt17,50 € (Mo–Fr), 19 € (Sa, So, Feiertage); Kinder unter 6 frei
Das Kunstmuseum des Erzbistums im Bau von Peter Zumthor über den Resten der Kirche St. Kolumba: Kunst von der Spätantike bis heute in wechselnden Jahresausstellungen, dazu die Ausgrabung und die Kapelle „Madonna in den Trümmern“.
Mittelalterliche Kunst in und an der romanischen Kirche St. Cäcilien: Skulpturen, Glasmalerei, Goldschmiedekunst und Elfenbeinarbeiten. Eingang über den Neubau im Kulturquartier am Neumarkt.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenDi–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr
Eintritt
Eintritt6 €, ermäßigt 3,50 €; Kombiticket mit Rautenstrauch-Joest-Museum 10 €
KölnTag
KölnTagKölnTag (1. Donnerstag im Monat, bis 22 Uhr): frei für Menschen mit Wohnsitz in Köln
Das ethnologische Museum im Kulturquartier am Neumarkt ordnet seine Sammlung nach Themen wie Wohnen, Religion oder Tod statt nach Weltregionen und beschäftigt sich auch mit der Herkunft kolonialer Sammlungsstücke.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenDi–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr
Eintritt
EintrittDauerausstellung 7 €, ermäßigt 4,50 €
KölnTag
KölnTagKölnTag (1. Donnerstag im Monat, bis 22 Uhr): frei für Menschen mit Wohnsitz in Köln
Gedenkstätte und Museum im EL-DE-Haus, von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo: Gefängniszellen im Keller mit Hunderten Inschriften von Häftlingen, die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“, Wechselausstellungen, Dokumentationsstelle und Bibliothek.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenDi–Fr 10–18 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr
Eintritt
Eintritt4,50 €, ermäßigt 2 €
KölnTag
KölnTagKölnTag (1. Donnerstag im Monat, bis 22 Uhr): frei für Menschen mit Wohnsitz in Köln
Seit 2024 am neuen Standort an der Minoritenstraße nahe dem Dom: eine Dauerausstellung, die Stadtgeschichte nach Gefühlen und Fragen ordnet („Was lieben wir?“, „Was macht uns Angst?“) und auch Gegenwart und Zukunft Kölns einbezieht. Für das alte Zeughaus werden neue Nutzungen diskutiert.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenDi–So 10–17 Uhr
Eintritt
Eintritt5 €, ermäßigt 3 €
KölnTag
KölnTagKölnTag (1. Donnerstag im Monat, bis 22 Uhr): frei für Menschen mit Wohnsitz in Köln
1913 als erstes Museum für ostasiatische Kunst in Europa eröffnet, heute am Aachener Weiher in einem Bau von Kunio Maekawa mit japanisch inspiriertem Garten: Malerei, Schriftkunst, Keramik, Lack, Bronze und buddhistische Skulptur aus China, Korea und Japan.
Im Farina-Haus gegenüber dem Rathaus begann 1709 die Geschichte des Eau de Cologne von Johann Maria Farina. Das Duftmuseum ist mit Führung zu besichtigen; es gibt auch historische Führungen.
Foto: No machine-readable author provided. Elya assumed (based on · CC BY-SA 3.0
Domschatzkammer
Sakrale Kunst
Altstadt-NordDomkloster 4, 50667 Köln
In Kellergewölben des 13. Jahrhunderts an der Nordseite des Doms: Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder vom 4. bis 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen, fränkische Grabfunde und Reste der römischen Stadtmauer.
Neustadt-NordRiehler Straße (Haupteingang), 50668 Köln
Rund 40.000 Quadratmeter großer Park nahe der Zoobrücke, 1997 vom Sammlerpaar Stoffel gegründet: zeitgenössische Großskulptur in mehrjährigen Wechselausstellungen der Reihe „KölnSkulptur“. Eintritt frei.
Fotografie im Mediapark: Kern ist das August Sander Archiv, dazu Werkgruppen von Bernd und Hilla Becher, Karl Blossfeldt und anderen, gezeigt in Wechselausstellungen.
1839 gegründet und damit einer der ältesten Kunstvereine Deutschlands, seit 2003 in der „Brücke“ von Wilhelm Riphahn an der Hahnenstraße: Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Eintritt frei.
Das entstehende Museum vor dem Historischen Rathaus mit unterirdischem archäologischem Rundgang: Reste des römischen Statthalterpalasts (Praetorium), das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Mikwe sowie das Goldschmiedeviertel. Bis zur Eröffnung ist auch das Praetorium geschlossen.
Stand
StandIm Bau, Praetorium geschlossen
Telefon
Telefon0221 809-7156
Noch nicht eröffnet; das Praetorium bleibt bis zur Eröffnung geschlossen.
Der Kölner Zoo in Riehl, gegründet 1860, mit Aquarium; Tierhäuser und Aquarium schließen 30 Minuten vor dem Zoo. Online gibt es dynamische Preise, je früher gebucht, desto günstiger.
Historische Parkanlage neben dem Zoo mit dem Festhaus Flora und dem Botanischen Garten samt Tropen-, Wüsten- und Subtropenhaus. Eintritt in den Garten frei.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenGarten täglich ab 8 Uhr, Oktober–März bis 17 Uhr; Schauhäuser 10–16 Uhr im Winter, sonst bis 18 Uhr
Das Museum des Festkomitees Kölner Karneval im Haus des Kölner Karnevals in Braunsfeld zeigt Geschichte und Gegenwart des Fastelovends. Es öffnet derzeit nur an einzelnen Aktionstagen.
Nur an einzelnen Aktionstagen geöffnet – Termine vorher prüfen.
Das Stammhaus von 4711 in der Glockengasse mit Glockenspiel zur vollen Stunde, Duftbrunnen, kleiner Ausstellung zur Markengeschichte sowie historischen Führungen und Duftseminaren am Samstag.
Öffnungszeiten
ÖffnungszeitenMo–Fr 9:30–18:30 Uhr, Sa 9:30–18 Uhr
Historische Straßenbahnen und Busse in einer alten Wagenhalle an der Endhaltestelle Thielenbruch, betreut von den Historischen Straßenbahnfreunden; an Öffnungstagen stündlich kostenlose Führungen.
Öffnungszeiten
Öffnungszeitenjeden 2. Sonntag im Monat 11–17 Uhr (nicht Jan./Feb.)
Eintritt
Eintritt2 €, Kinder 6–14 Jahre 1,50 €
Eingang
EingangGemarkenstraße 173
Geöffnet jeden 2. Sonntag im Monat, im Januar und Februar geschlossen.
Archiv und Forschungszentrum der Universität zu Köln im Schloss Wahn zu Theatergeschichte und Medienkultur, mit Bibliothek, Kritiken-, Programmheft- und Fotoarchiv sowie grafischer Sammlung. Kein Museum mit Dauerausstellung, sondern ein Ort zum Recherchieren; Eintritt frei.
Naturerlebnisgarten der Stadt auf rund fünf Hektar in Rodenkirchen, vor allem für Kinder im Kita-Alter: Bienenhaus, Tastgarten, Klanggarten und Obstwiese; kostenlose Führungen für Kitagruppen nach Anmeldung.
Köln hat Dutzende Museen, neun davon städtisch – vom Museum Ludwig mit der umfangreichsten Pop-Art-Sammlung Europas über das Museum Schnütgen in einer romanischen Kirche bis zum NS-Dokumentationszentrum in der ehemaligen Gestapo-Zentrale. Gerade ist allerdings viel Baustelle: Das Wallraf-Richartz-Museum ist bis Ende 2028 geschlossen, das Römisch-Germanische Museum zeigt seine Sammlung im Interim, und das Jüdische Museum MiQua vor dem Rathaus ist noch im Bau. Wer weiß, wo was gerade zu sehen ist, und den KölnTag nutzt, kommt trotzdem auf seine Kosten.
5.11.2026nächster KölnTag – frei für Kölner:innen
18 €MuseumsCard, 2 Tage
90 €Jahreskarte mit Sonderausstellungen
0 €unter 18 mit Wohnsitz Köln
KölnTag: freier Eintritt für Kölner:innen
Wann: jeden ersten Donnerstag im Monat. Fällt er auf einen Feiertag, entfällt der KölnTag.
Wer: alle mit Wohnsitz in Köln – Personalausweis oder vergleichbares Dokument an der Kasse zeigen.
Was: Sammlungen und Sonderausstellungen der städtischen Museen, die an diesem Tag bis 22 Uhr geöffnet haben.
Wo: Museum Ludwig, Museum für Angewandte Kunst, Museum Schnütgen, Rautenstrauch-Joest-Museum, Museum für Ostasiatische Kunst, Kölnisches Stadtmuseum, Römisch-Germanisches Museum (Interim), NS-Dokumentationszentrum (das Wallraf-Richartz-Museum ist derzeit geschlossen). Außerdem machen das Kollwitz Museum und die Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn mit.
Die nächsten Termine: 5. November 2026, 3. Dezember 2026, 7. Januar 2027. Am 4. Februar 2027 ist Weiberfastnacht – dann vorher prüfen, wie die Häuser öffnen.
Immer frei in den städtischen Museen
Kölner:innen unter 18 Jahren
Schüler:innen (Schülerausweis)
Inhaber:innen des KölnPass
Kölner:innen am eigenen Geburtstag
MuseumsCard
Für Gäste und Museumsmarathons: Die MuseumsCard gilt an zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen in allen städtischen Museen und kostet 18 € (Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder unter 18: 30 €). Am ersten Tag ist Bus und Bahn im Kölner Stadtgebiet inklusive – vor der ersten Fahrt ausfüllen. Erhältlich an den Museumskassen, im KVB-Ticket-Center am Neumarkt und bei KölnTicket (online zzgl. Gebühren).
Jahreskarte der städtischen Museen (neun Museen und Archäologische Zone): 90 € mit Sonderausstellungen, 68 € ohne; ermäßigt 45 € bzw. 34 €.
Geschlossen oder im Interim (Stand November 2026):Wallraf-Richartz-Museum – wegen Generalinstandsetzung geschlossen, Wiedereröffnung Ende 2028 geplant.
Römisch-Germanisches Museum – Interim im Belgischen Haus an der Cäcilienstraße 46 (Mi–Mo 10–18 Uhr), das Stammhaus am Roncalliplatz wird saniert.
Kölnisches Stadtmuseum – seit 2024 am neuen Standort Minoritenstraße 13.
MiQua – noch im Bau, auch das Praetorium bleibt bis zur Eröffnung geschlossen.
Karnevalsmuseum – nur an einzelnen Aktionstagen geöffnet.
Museen nach Anlass
Ohne Eintritt
Skulpturenpark an der Zoobrücke, artothek am Dom (Kunst zum Ausleihen), Geldgeschichtliche Sammlung der Kreissparkasse am Neumarkt, Kölnischer Kunstverein, Ausstellung im Historischen Archiv, Flora und Botanischer Garten – und für Kölner:innen jeden ersten Donnerstag alle städtischen Häuser.
Mit Kindern
Schokoladenmuseum mit Schokobrunnen und Tropenhaus, Kölner Zoo mit Aquarium, Deutsches Sport & Olympia Museum mit Sportplätzen auf dem Dach, die Römer im RGM-Interim, die Straßenbahnen in Thielenbruch (jeden 2. Sonntag) und Tast- und Klanggarten in Finkens Garten. Unter 18 und aus Köln? Dann sind die städtischen Museen ohnehin frei.
Bei Regen
Drei Häuser, kein Schirm: Am Neumarkt liegen Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen im selben Kulturquartier, das RGM-Interim und das Kollwitz Museum nur ein paar Schritte weiter. Rund um den Dom liegen Museum Ludwig, Domschatzkammer und Kolumba in wenigen Gehminuten. Im Rheinauhafen liegen Schokoladenmuseum und Sportmuseum nebeneinander.
Termine
KölnTag – freier Eintritt für Kölner:innen bis 22 Uhr
KölnTag
KölnTag
Gut zu wissen
Welches Kölner Museum sollte man gesehen haben?
Für Kunst des 20. Jahrhunderts das Museum Ludwig (Pop Art, Picasso, Expressionismus), für Architektur und Stille Kolumba von Peter Zumthor, für Stadtgeschichte mit Gänsehaut das NS-Dokumentationszentrum mit den Zellen im Keller. Familien starten meist im Schokoladenmuseum.
Was kostet die Domschatzkammer?
Die Domschatzkammer an der Nordseite des Doms ist täglich 10–18 Uhr geöffnet (an Karneval geschlossen), Eintritt 8 €, ermäßigt 4 €. Alles zum Dombesuch unter Sehenswürdigkeiten.
Wann haben die Museen geöffnet?
Die meisten städtischen Museen sind dienstags bis sonntags geöffnet und montags zu, am KölnTag bis 22 Uhr; das Römisch-Germanische Museum schließt stattdessen dienstags. Auch Kolumba hat dienstags geschlossen, das Duftmuseum im Farina-Haus besucht man mit Führung. An Heiligabend, am 1. Weihnachtstag, an Silvester und Neujahr bleiben die städtischen Häuser zu.
Wo sind die Römer zu sehen, solange das RGM saniert wird?
Im Interim im Belgischen Haus an der Cäcilienstraße 46 nahe dem Neumarkt, mittwochs bis montags 10–18 Uhr (6 €, ermäßigt 3,50 €). Das Ubiermonument an der Malzmühle, ein Rest der frühen römischen Stadtbefestigung, ist nur mit Führung zu sehen. Das Stammhaus am Roncalliplatz bleibt wegen Sanierung geschlossen.
Stand: November 2026. Angaben ohne Gewähr – Fehler gefunden? Sag uns Bescheid.