Wo Köln einkauft, wenn es nicht die Schildergasse sein soll: Traditionshäuser, Buchhandlungen, Plattenläden, Concept Stores, Manufakturen und die besten Mitbringsel der Stadt.
38 EinträgeStand November 2026
Alle besonderen Läden
38 Einträge
4711 – Haus Glockengasse
Kölsch-Souvenirs
Altstadt-NordGlockengasse 4, 50667 Köln
Das Stammhaus des Echt Kölnisch Wasser in der Glockengasse: im Erdgeschoss der Laden mit allen 4711-Düften, oben ein kleines Museum mit historischen Flakons und Werbeplakaten, dazu der Duftbrunnen zum Selbstbedienen. Zu jeder vollen Stunde zwischen 9 und 19 Uhr spielt das Glockenspiel an der Fassade. Historische Führungen und Duftseminare kann man buchen.
Im Farina-Haus gegenüber dem Jülichsplatz führt die Familie Farina ihr Eau de Cologne weiter, das hier seit 1709 hergestellt wird. Zum Haus gehören ein Duftmuseum mit Führungen, Duft-Workshops und ein Laden.
Der offizielle Laden des Doms: Souvenirs, Bücher und Geschenke mit Dom-Bezug, sorgfältig ausgewählt. Der Gewinn fließt direkt in den Erhalt des Doms. Geöffnet Montag bis Samstag 10–19 Uhr, sonntags in einigen Monaten ab 11 Uhr; dazu ein Museums-Shop an der Trankgasse.
Die Tourist Information direkt gegenüber dem Hauptportal des Doms, im denkmalgeschützten 50er-Jahre-Bau: Infomaterial, KölnCard, Stadtführungen und im ersten Stock der CologneShop mit Köln-Souvenirs, Fanartikeln und Deko – samt Domblick aus dem Fenster.
Gegenüber dem Schokoladenmuseum steht eine über 200 Jahre alte Senfmühle, in der nach alten und eigenen Rezepten Senf hergestellt wird. Im Laden gibt es viele Sorten, die man kostenlos probieren kann; Führungen werden derzeit nicht angeboten. Täglich 10–18 Uhr geöffnet.
Der Chocolat Shop des Schokoladenmuseums verkauft handgemachte Schokoladen und Pralinen aus der hauseigenen Manufaktur – ein naheliegendes Mitbringsel nach dem Museumsbesuch. Das Museum hat täglich 10–18 Uhr geöffnet.
Literaturbuchhandlung zwischen Neumarkt und Mittelstraße mit starkem Schwerpunkt auf Lyrik: eigene Lesereihen, Poesie-Abende in der Stadtbibliothek, ein Antiquariat und die hauseigene Edition „5plus“.
Seit 1842 am Platz und damit eine der ältesten Buchhandlungen Kölns, heute am Kolpingplatz neben der Minoritenkirche. Mit Förderverein, regelmäßigen Lesungen (auch als Stream) und einer eigenen Proust-Edition.
Kölns große Kunstbuchhandlung an der Ehrenstraße: Ausstellungskataloge, Kunsttheorie, Fotografie, Architektur und Design, dazu ein eigener Verlag, ein Büchermarkt mit reduzierten Titeln im selben Haus, ein Postkartenladen an der Breite Straße und eine Filiale im Museum Ludwig.
Unabhängige Buchhandlung in der Südstadt nahe der TH am Ubierring, mit einer zweiten Filiale in Sülz am Weyertal. Zu erreichen mit den Linien 15 und 16 (Ubierring).
Inhabergeführte Buchhandlung im Belgischen Viertel mit Online-Shop: bestellte Bücher liegen meist schon am nächsten Tag zur Abholung bereit, dazu Veranstaltungen im Laden.
Comicladen nahe Hansaring und Hauptbahnhof mit dem kompletten deutschsprachigen Programm von Graphic Novels über frankobelgische Alben und Superhelden bis Manga, dazu viele US-Comics und Figuren.
Seit Anfang der 1990er eine Kultadresse im Belgischen Viertel: Hip-Hop, Soul, Funk und Jazz auf Vinyl, neu und gebraucht, dazu Raritäten aus aller Welt. Sonntags geschlossen.
Neue und gebrauchte Platten von Jazz, Funk, Soul und Hip-Hop über Soundtracks und Easy Listening bis Rock, Indie, New Wave, Avantgarde und Klassik – mit wohl einer der größten Second-Hand-Auswahlen der Stadt. Ankauf möglich.
Der Plattenladen des Kölner Techno-Labels Kompakt, seit 1993 das Herz der Firma: über 10.000 Platten aus Techno, House, Ambient und verwandten Genres, Hörplätze mit Plattenspielern, dazu CDs und Merch.
Pâtisserie mit Café an der Apostelnstraße: französische Törtchen, Macarons und Pralinen, auch als Geschenk. Kurse und Abholungen in einem Atelier in der Barbarastraße.
Inhabergeführter Teeladen am Ubierring mit großer Auswahl an losem Tee, darunter viel Bio, plus Zubehör und Süßes. Bestellungen auch per E-Mail oder Telefon. Montags geschlossen.
Das Kölner Warenhaus von Manufactum in der Brückenstraße zwischen Neumarkt und Opernquartier: langlebige Haushaltswaren, Werkzeug, Kleidung, Papier und Gartengeräte von Herstellern, die noch auf Handwerk setzen.
Die Erlebnisfiliale im Olivandenhof am Neumarkt gehört mit 7.000 m² zu den größten Outdoor-Läden Europas: Rucksäcke, Zelte, Kleidung und Schuhe, ein Wassersportbecken, Klettertunnel, Werkstatt, Second-Hand-Bereich und Verleih.
Concept Store von Lena Terlutter, seit 2010 an der Brabanter Straße: ausgewählte Damenmode, Accessoires und Geschenke, im Anbau BB LOVES mit noch mehr Mode und Interior.
Drei Läden nebeneinander an der Maastrichter Straße: SCHEE Eins und Zwei mit Postern, Papeterie, Büchern, Deko, Küche und Wohnaccessoires, dazu HURRA – eine Adresse für Geschenke, die nicht nach Kaufhaus aussehen.
Vintage-Kleidung, die nach Gewicht bezahlt wird, mitten auf der Ehrenstraße. Dienstags gibt es mittags Rabatt, Studierende zahlen dauerhaft etwas weniger.
Spielzeugladen in Ehrenfeld (Ecke Landmannstraße) mit Spielen, Puzzles, Bastel- und Babyspielzeug, Büchern und Geschenken für Kinder, dazu ein Online-Shop.
Der einzige Kölner Wochenmarkt, der an allen sechs Werktagen stattfindet – mit Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Blumen und Backwaren. Samstags ist am meisten los.
Eines der meistbesuchten Musikgeschäfte Europas: auf vier Etagen und rund 6.000 Quadratmetern Instrumente, Ton-, DJ- und Lichttechnik, dazu ein Café-Bistro im Haus.
Espressobar der Kölner Rösterei Van Dyck in einem früheren Friseursalon, dessen 50er-Jahre-Charme erhalten geblieben ist. Geröstet wird inzwischen in Mülheim. Die Körnerstraße selbst lohnt mit ihren kleinen Läden einen Bummel.
Kölns älteste Kaffeerösterei, seit 1949 als Familienbetrieb in Ehrenfeld: neben den klassisch dunklen Röstungen italienischer Art inzwischen auch hellere Bohnen und jede Woche ein Kaffee der Woche. Vor Ort gibt es Cappuccino und Co. mit kleinen Naschereien.
Das Kölner Stammhaus des Pfeifen- und Tabakhändlers Peter Heinrichs an der Hahnenstraße: Pfeifen, Pfeifentabak und Zigarren, mit La Casa del Habano, Raucherlounge und Seminaren.
Buchladen und Concept Store des Kölner Verlags Bastei Lübbe im Belgischen Viertel, 2013 eröffnet und 2023 um einen zweiten Laden im Nachbarhaus erweitert: neue Bücher, Reiseführer, Kinderbücher und Bildbände neben Karten, Lampen, Tassen und anderen Designstücken.
Seit mehr als 20 Jahren der Spielzeugladen der Südstadt: Schleich-Figuren, Puppen, Gesellschaftsspiele, Holzeisenbahnen, Bastelsets und Mobiles für Kinder vom Babyalter bis zum Ende der Grundschule.
Abendlicher Wochenmarkt am Rudolfplatz: jeden Donnerstag außer an Feiertagen frische Marktware, regionale Spezialitäten, Street Food und Wein – Einkauf und Feierabend in einem.
Der Fanshop des 1. FC Köln gehört zum RheinEnergieStadion in Müngersdorf – die Adresse für Fanartikel in Rot-Weiß, gut kombinierbar mit einer Stadionführung.
Köln ist eine Stadt der kleinen Läden. Neben den Ketten der Fußgängerzone halten sich erstaunlich viele inhabergeführte Geschäfte: die Senfmühle am Rheinufer, eine große Kunstbuchhandlung, der Plattenladen des Techno-Labels Kompakt, Concept Stores im Belgischen Viertel und Traditionshäuser, in denen seit 1709 Eau de Cologne hergestellt wird.
Unsere Auswahl ist bewusst subjektiv: Läden, die es so nur in Köln gibt, die eine Geschichte haben oder in denen Beratung noch etwas zählt. Die meisten liegen in drei Ecken – Altstadt rund um den Dom, Belgisches Viertel und Südstadt – und lassen sich gut zu Fuß verbinden.
Kölsche Mitbringsel: Was sich wirklich lohnt
Die Klassiker
Eau de Cologne
Von Farina (seit 1709, Obenmarspforten) oder 4711 aus dem Stammhaus in der Glockengasse.
Kölschstangen
Das Glas mit dem Logo der Lieblingsbrauerei – in Brauhäusern und im CologneShop der Tourist Information am Dom.
Senf
Aus der historischen Senfmühle am Holzmarkt, gegenüber dem Schokoladenmuseum – mit kostenloser Probe.
Schokolade
Handgemachte Pralinen aus dem Chocolat Shop des Schokoladenmuseums.
FC-Schal
Rot-weiß, mit Geißbock – versteht in Köln jeder.
Die Geheimtipps
Bücher über Köln aus dem Domshop am Roncalliplatz oder einer Veedelsbuchhandlung.
Eine Platte von Kompakt – Kölner Techno von dem Label, das ihn weltweit bekannt gemacht hat.
Törtchen von Törtchen Törtchen in der Apostelnstraße – elegant verpackt, als Gastgeschenk unschlagbar.
Kaffee aus einer Kölner Rösterei, etwa von Ernst Kaffeeröster in der Südstadt.
Poster und Papeterie aus den Concept Stores im Belgischen Viertel.
Einkaufen nach Veedel
Altstadt und Dom
Die Traditionshäuser: 4711 in der Glockengasse, Farina gegenüber dem Rathaus, Domshop am Roncalliplatz, Café Reichard, Lengfeld'sche Buchhandlung am Kolpingplatz, Klaus Bittner, Manufactum an der Brückenstraße, Törtchen Törtchen an der Apostelnstraße, Pfeifen Heinrichs an der Hahnenstraße und Globetrotter im Olivandenhof am Neumarkt.
Belgisches Viertel und Ehrenstraße
Concept Stores (Siebter Himmel, Boutique Belgique, SCHEE), Plattenläden (Groove Attack, Kompakt, Parallel), Buchhandlungen (Walther König, Manulit), Vintage bei Pick'n'Weight. Viele Läden öffnen erst gegen 11 Uhr, Kompakt sogar erst mittwochs ab 13 Uhr.
Südstadt
Rund um Chlodwigplatz, Bonner Straße und Ubierring: Der andere Buchladen, der Teeladen am Chlodwigplatz (montags zu), Hampelmann Spielwaren und Ernst Kaffeeröster – Veedelsläden mit Stammkundschaft. Am Holzmarkt Richtung Rheinauhafen: Senfmühle und Schokoladenmuseum.
Die großen Einkaufsstraßen, Center und Öffnungszeiten erklären wir unter Innenstadt & Shopping, Wochen- und Flohmärkte unter Märkte.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten kleiner Läden
Inhabergeführte Geschäfte haben selten Kaufhauszeiten: Manche schließen samstags schon am frühen Nachmittag, einige haben montags zu, sonntags ist fast alles geschlossen. Ausnahmen sind etwa die Senfmühle, Café Reichard und Törtchen Törtchen, die täglich öffnen. Wer gezielt hinwill, prüft vorher die Website des Ladens.
Termine für Sammler
Record Store Day (jedes Jahr an einem Samstag im April): Sonderpressungen in den Plattenläden, Schlangen schon vor Öffnung.
Hofflohmärkte von Frühjahr bis Herbst und die großen Flohmärkte – Termine unter Märkte.
Weihnachtsgeschäft: Ab Ende November wird es in der Altstadt eng; kleine Läden in den Veedeln sind die entspannte Alternative.
Häufige Fragen
Farina oder 4711 – was ist das „echte“ Kölnisch Wasser?
Beide berufen sich auf Tradition. Farina stellt sein Eau de Cologne seit 1709 im Farina-Haus gegenüber dem Jülichsplatz her und wird bis heute von der Familie geführt. 4711 entstand später, benannt nach der Hausnummer in der Glockengasse, und wurde zur bekanntesten Marke. Im Farina-Haus gibt es Führungen durch das Duftmuseum, im 4711-Haus ein kleines Museum, den Duftbrunnen und das Glockenspiel (stündlich 9–19 Uhr) – beide lohnen sich.
Wo finde ich Köln-Souvenirs, die nicht kitschig sind?
Im Domshop am Roncalliplatz (der Gewinn kommt dem Dom zugute), im CologneShop der Tourist Information gegenüber dem Hauptportal, in den Brauhäusern (Kölschgläser mit Brauereilogo) und in den Concept Stores des Belgischen Viertels mit Postern und Papeterie.
Wo kann ich in Köln gebrauchte Platten kaufen?
Parallel an der Brabanter Straße hat eine der größten Second-Hand-Auswahlen der Stadt, Underdog liegt nahe dem Hansaring, a-Musik am Kleinen Griechenmarkt führt Experimentelles und Avantgarde. Neue Elektronik gibt es bei Kompakt, Hip-Hop und Soul bei Groove Attack.
Gibt es in Köln noch unabhängige Buchhandlungen?
Ja, erstaunlich viele: Klaus Bittner (Literatur und Lyrik), Walther König (Kunst), die Lengfeld'sche Buchhandlung (seit 1842), Manulit im Belgischen Viertel und Der andere Buchladen in der Südstadt und in Sülz – dazu viele weitere Veedelsbuchhandlungen.
Mein Lieblingsladen fehlt – wie kommt er auf die Liste?
Schreib uns über das Kontaktformular mit Name, Adresse und einem Satz, was den Laden besonders macht. Wir nehmen nur Läden auf, die es wirklich gibt und die wir selbst empfehlen würden.
Stand: November 2026. Angaben ohne Gewähr – Fehler gefunden? Sag uns Bescheid.